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TU Berlin

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Statt Weltreise zurück an die Uni

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Enriqueta Martinez-Rojas und Katja Ninnemann sprechen in der TU intern über ihre Motivation, als Gastprofessorinnen an die TU Berlin zu kommen.

"Statt Weltreise zurück an die Uni"

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Career Talks mit Joint Programmes-Gastprofessorinnen @ TU Berlin, 19.9.2018

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„Die Teilnahme an den Joint Programmes war ein Meilenstein“

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Nach mehr als 15 Jahren Erfahrung als Beraterin und Trainerin kam Dr. Muna Mirghani im März 2017 als Gastprofessorin im Bereich Wasserressourcen Management an die TU Berlin. Nun, ein Jahr später, zieht sie Bilanz: „Joint Programmes ist für alle zu empfehlen, die Forschung betreiben und praktische Erfahrungen an neue Generationen weitergeben möchten.“

Bis Februar diesen Jahres arbeitete Dr. Mirghani Teilzeit als Gastprofessorin für das Projekt Integriertes Wasserressourcen Management an der TU Berlin. Gleichzeitig war sie weiterhin als Beraterin für Projekte im Sudan und in anderen ostafrikanischen Ländern tätig. Die ausgebildete Ingenieurin hat 15 Jahre Arbeitserfahrung im Umgang mit Hochwasserschutzmaßnahmen, Auswirkungen des Klimawandels und der Umsetzung von nationalen und internationalen Richtlinien für nachhaltige Wasserressourcen vorzuweisen. Durch die Joint Programmes kam Dr. Mirghani bereits zum zweiten Mal an die TU Berlin: Sie hatte an der TU Berlin promoviert und später als Ingenieurin im Sudan gearbeitet. Anschließend war sie sechs Jahre lang an verschiedenen sudanesischen Universitäten und Wissenschaftseinrichtungen tätig, bevor sie sich im Jahr 2007 als Beraterin und Trainerin selbstständig machte. Joint Programmes ist Dr. Mirghanis Sprungbrett zurück in die Wissenschaft.

Die Gastprofessur hat ihre Forschungsperspektive erweitert, da sich die Herausforderungen des Wasserressourcen Managements je nach Region unterscheiden, erzählt Dr. Mirghani. Im Sudan hatte sie hauptsächlich mit von Wasserknappheit zu tun, während sich der Forschungsschwerpunkt in Deutschland um Fragen von Wasserverschmutzung drehte. Durch ihre Tätigkeit an der TU Berlin wurde sie zudem auf neue Arten des Lehrens aufmerksam. Projektbasiertes Lernen und Online Learning sind Methoden, die Mr. Mirghani an der TU Berlin kennengelernt hat und die sie direkt in ihren Seminaren umsetzen konnte.

Wissen zu teilen war schon immer Dr. Mirghanis Ziel – vor allem mit Frauen, die nicht die gleichen Möglichkeiten hatten wie sie. „Ich habe fest vor, zukünftig Frauen in Forschung zu Wasserressourcen zu unterrichten“, sagt sie. Die Gastprofessur an der TU wird ihr sicherlich dabei helfen, dieses Ziel zu verwirklichen.

 

 

 

Plötzlich Professorin: Aus der Wirtschaft an die Uni

Der Tagesspiegel berichtet am 10. März 2017 über die Erfahrungen von der ersten Joint Programmes-Gastprofessorin Dr. Diana Knodel an der TU Berlin:

https://www.tagesspiegel.de/wissen/aus-der-wirtschaft-an-die-uni-ploetzlich-professorin/19496934.html

 

 

 

Joint Programmes als Hochschulperle des Monats Februar ausgezeichnet

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Uni-Luft schnuppern: Berliner Gastprofessorinnen-Programm erhält Hochschulperle des Monats Februar

An der TU Berlin können weibliche Führungskräfte aus Wirtschaftsunternehmen bis zu einem Jahr als Gastprofessorin lehren und forschen. In ihrem eigentlichen Beruf nehmen sie dafür ein Sabbatical. Ziel ist es, den Austausch zwischen Wirtschaft und Wissenschaft zu fördern. Der Stifterverband zeichnet das Projekt mit seiner Hochschulperle des Monats Februar aus.

Essen/Berlin, den 16.2.2017. Mal eine Auszeit vom Beruf nehmen und ein halbes Jahr lang was anderes machen – doch während andere auf Weltreise gehen, verbringen diese Frauen die Zeit in Forschungslaboren und Hörsälen. Das Projekt „Joint Programmes for Female Scientists and Professionals” an der TU Berlin bietet Führungskräften die Möglichkeit, als Gastprofessorin in Vollzeit oder Teilzeit zu lehren und zu forschen. So wird nicht nur der Austausch zwischen Wirtschaft und Wissenschaft gefördert, die Gastprofessorinnen erleben selbst einen alternativen Karriereweg und können ihre Erfahrungen aus der Wirtschaft praxisnah an die Nachwuchswissenschaftler weitergeben. Der Stifterverband verleiht dem Projekt „Joint Programmes for Female Scientists and Professionals“ die Hochschulperle des Monats Februar.

„Ein Perspektivwechsel, der über einen ‚schnellen Einblick‘ hinausgeht. Beide, sowohl die Hochschule als auch die Führungskräfte beziehungsweise Gastprofessorinnen, profitieren von neuen Impulsen aus den jeweils anderen Bereichen. Langfristig werden so neue Netzwerke geknüpft und Karrierewege nachhaltig beeinflusst. Ein schönes Projekt mit Vorbildcharakter“, begründet die Jury des Stifterverbandes die Entscheidung.

Die Geschäftsstelle „Joint Programmes“ ist an der TU Berlin bei der Zentralen Frauenbeauftragten angesiedelt. Sie übernimmt das Recruiting, den Auswahlprozess und das Onboarding der Gastprofessorinnen. Das Projekt wird über das Professorinnenprogramm des Bundes und der Länder finanziert. Die erste Ausschreibung für das Programm gab es 2015. Die erste Gastprofessorin ist im Wintersemester 2016 an der TU gestartet. Weitere Gastprofessorinnen folgen zum Sommersemester 2017.

Weitere Informationen unter: www.jointpro.tu-berlin.de

Was ist eine ‚Hochschulperle’?

Hochschulperlen sind innovative, beispielhafte Projekte, die in einer Hochschule realisiert werden. Weil sie klein sind, werden sie jenseits der Hochschulmauern kaum registriert. Weil sie glänzen, können und sollten sie aber auch andere Hochschulen schmücken. Der Stifterverband möchte 2017 die vielfältigen und innovativen Schnittstellen von Hochschulen zu gesellschaftlichen Partnern sichtbar werden lassen. Jeden Monat stellt er eine Hochschulperle vor, die einen Beitrag zur Kultur einer „kooperativen Hochschule“ leistet. Aus den Monatsperlen wird Anfang 2018 per Abstimmung die „Hochschulperle des Jahres“ gekürt.

Pressekontakt Stifterverband:

Nadine Bühring

T 0201 8401-159

Pressekontakt “Joint Programmes for Female Scientists and Professionals”:

Charlotte Reinisch

T 030 314-24886

 

 

Brücke zwischen Uni und Wirtschaft

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Die TU Berlin hat einen Neuzugang: Seit November ist Dr. Diana Knodel als Gastprofessorin an der Fakultät I Geistes- und Bildungswissenschaften am Institut für Berufliche Bildung und Arbeitslehre tätig. Knodel wurde als erste Bewerberin im Rahmen der „Joint Programmes for Female Scientists & Professionals“ ausgewählt. Weiblichen Talenten und Führungskräften aus Wirtschaftsunternehmen wird mit diesem Programm die Gelegenheit geboten, an der Universität zu lehren und sich mit der akademischen Welt zu vernetzen. Die promovierte Informatikerin wird ein Jahr im Bereich Computer Science Education forschen und Lehrveranstaltungen zu Themen wie „Programmieren im Unterricht“ und „Die Zukunft des Lernens“ anbieten.                        

Diana Knodel hat als Software-Entwicklerin, Projektleiterin und Team Lead im IT-Bereich und als Produktmanagerin bei der XING AG gearbeitet. Als Gründerin des Unternehmens App Camps begeistert sie seit 2013 Schülerinnen und Schüler für die App-Entwicklung und vermittelt ihnen Programmiergrundlagen. Diana Knodel ist außerdem Botschafterin der Hamburger Geekettes, einer Community für Frauen in der Tech- und Startup-Branche. 2014 wurde die Gründerin von dem Web-Magazin Edition F unter die Top 25 Frauen für die digitale Zukunft gewählt.

Über die Joint Programmes:

Die Gastprofessuren in den „Joint Programmes for Female Scientists & Professionals“ sollen Frauen aus Wirtschaftsunternehmen eine Freistellung für eine stärkere Vernetzung in die akademische Welt ermöglichen, um perspektivisch den Anteil von Frauen an Hochschulen zu erhöhen. Das Programm fördert die Durchlässigkeit zwischen Wirtschaft und Universität und holt gezielt „role models“ aus der Wirtschaft an die TU Berlin, die ihre Erfahrungen im Rahmen von Karriereveranstaltungen an Nachwuchswissenschaftlerinnen und Studentinnen weitergeben und die Lehre mit praxisnahem Unterricht bereichern. Das Projekt wird über das Professorinnenprogramm des Bundes und der Länder finanziert, das durch spezifische Maßnahmen die Gleichstellungsstrukturen an Hochschulen stärkt.

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